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Bauanleitung Holzterrasse

Hier ist der Bau unserer Terrasse aus Cumaru Unterkonstruktion und Garapa als Deckbelag dokumentiert. Es zeigt anschaulich eine der vielen Möglichkeiten wie eine Terrasse gebaut werden kann und gibt Anregungen für eigene Bauprojekte.

Die Anleitung kann nicht als Blaupause für andere Terrassenbauprojekte verwendet werden. Jede Baustelle hat andere Gegebenheiten und auch eigene Schwierigkeiten.

Punktfundamente

Da das Erdgeschoss von unserem Fachwerkhaus auf der Südseite ca. 80 cm über Bodenniveau liegt, haben wir uns für eine Bauweise mit Punktfundamenten und einem Ständerwerk aus Cumarunterkonstruktion entschieden.

Für die Punktfundamente haben wir 250er KG Kanalrohr verwendet und diese ca. 80cm tief in den Boden eingelassen. Die notwendigen Löcher haben wir mit einem kleinen Bagger gegraben. Die Reihen der Punktfundamente stehen ca. 120 cm auseinander. Der Abstand der Fundamente in jeder Reihe beträgt ca. 200 cm. Nachdem die Rohre erfolgreich im Boden eingelassen waren, haben wir mit einem Nivellierlaser das ausgerechnete Nivau an den Rohren markiert, mit einem Blatt Papier die Schnittlinie angezeichnet und dann die Rohre abgeflext. Abschließend wurde mit einer Schubkarre Zement in die nivellierten Rohre geschüttet.

Unterkonstruktion

Für die Unterkonstruktion wurden zunächst 90mm V2A U-Profile auf die durchgehärteten Punktfundamente gedübelt und eine Reihe Unterkonstruktion als weitere Auflage an der Hauswand mit V2A Stockschrauben befestigt.

In die U-Profile haben wir dann 45cm lange Ständer aus 90x90mm Cumaru UK geschraubt. Seitlich an die Ständer haben wir die Auflagehölzer für die 45x70er UK befestigt. Dafür haben wir aufgetrennte 90x90er Cumaru UK verwendet, also 90x45er UK.  Hier ist es wichtig, dass die Reihen in sich und zueinander in der Waage sind. Lieber zuviel als zuwenig messen. Auf die fertigen Reihen wurden dann hochkant 45x70mm Cumaru UK befestigt. Dazu haben wir 5x80er V2A Terrassenschrauben von Biomaderas verwendet. Einfach diagonal seitlich vorbohren und einschrauben. Am Besten mit einem 4mm Bohrer und fast auf die gesammte Schraubenlänge. Dort wo später die Stöße des Deckbelages liegen haben wir 2 Reihen Unterkonstruktion gelegt. Außerdem haben wir noch die Unterkonstruktion für eine feste Sitzbank, für die Treppenstufen der Wohnzimmereingänge und eine Treppe zum Balkon gebaut.

Deckbelag

Wenn die Unterkonstruktion steht muss der Deckbelag sortiert und geordnet bereit gelegt werden. Wir haben uns für Garapa als Deckbelag entschieden. Dieses setzt sich durch seine helle Honigfarbe farblich sehr schön von der dunklen Schieferfassade ab und ist durch seine Langfaserigkeit eine echte Barfußdiele. Das heißt die Diele bleibt auch im Außenbereich sehr glatt, die Fasern stellen sich nicht oder nur minimal auf. 

Die Schnittkante der Dielenbretter sollten mit Stirnkantenwachs behandelt werden. Dadurch werden Risse an den Stirnseiten minimiert.

Bei der ersten Dielenreihe muss sehr genau und ordentlich gearbeitet werden. Fehler die hier entstehen ziehen sich sonst durch die ganze Terrasse. Zur Ausrichtung sollte eine Schnurr gespannt oder ein Laser verwendet werden um ein exakte gerade Reihe zu erreichen. Um die Schrauben immer im gleichen Abstand und in einer Linie setzen zu können muss eine Schablone verwendet werden. Wir haben einen Anschlagwinkel genommen und mit Bleistift die Markierungen aufgezeichnet. Jeweils 25mm vom Dielenrand sind hierbei ein gutes Maß.

Für den technischen Holzschutz haben wir außerdem 4mm Terrafix Abstandshalter verwendet. Dadurch liegen Deckbelag und Unterkonstruktion nicht direkt aufeinander auf und können einfach und schnell abtrocknen. Außerdem wird eine einheitliche Fugenbreite durch die Verwendung der Terraffix Abstandshalter gewährleitstet. Wir haben uns bei unserer Terrasse für eine 6mm Fuge entschieden und haben deswegen noch zusätzlich mit unseren Abstandshaltern gearbeitet. Mit Terrafix Abstandshaltern werden Fugenbreiten von 4mm oder 7mm vorgegeben. Bei den Stößen haben wir eine 4mm Fuge gewählt. Das passt optisch sehr gut.

Zum Senken haben wir unserem Profisenker verwendet. Dieser bohrt uns senkt immer einheitlich und in einem Arbeitsgang.

Da Holz im Allgemeinen  und Terrassendielen im Besonderen sind nicht immer zu 100% gerade sind müssen diese schon mal in Form gezwungen werden. Hierfür gibt es verschieden Möglichkeiten. Manche Terrassenbauer arbeiten mit Gurten, andere mit Stemmeisen. Die einfachste und eleganteste Variante ist aber die Verwendung einer Hardwood Wrench. Dieses Profiwerkzeug erleichtert den Terrassenbau enorm. Die Wrench wird auf die Unterkonstruktion gesteckt und die Diele einfach in Form gebogen. Die Wrench bleibt auch ohne festhalten in Position.

Beim Verschrauben ist auf die Verwendung von Edelstahlmaterial zu achten. Natürlich bei den Schrauben selbst, aber auch die Bits sollten aus Edelstahl sein. Absplitterndes Eisenmetall sorgt sonst bei Feuchtigkeit für eine Eisen-Gerbstoff-Reaktion auf dem Holz. Die Eisen-Gerbstoff-Reaktion ist im ersten 2 Jahr relativ stark ausgeprägt und lässt dann zunehmend nach. Aufpassen also auch zum Beispiel beim Düngen von Rasen. In Rasendünger ist grunsätzlich Eisenoxid enthalten. Wenn Sie über frischgedüngten Rasen laufen und dann über eine neue Tropen- oder Hartholzterrasse, so führt das zur Abbildung Ihrer Schuhsohlen auf der Terrasse.

Als Schrauben haben wir SIHGA Edelstahl-Terrassenschrauben L-Go-Fix MS in dem Format 5x60mm verwendet. Als längere Schrauben haben wir unsere Biomaderas Edelstahlschrauben genutzt. Diese gefallen mir von der Reißfestigkeit und der Stabilität sogar noch etwas besser als die sehr hochwertigen SIHGA Schrauben. Für die Sitzbank hatte ich mich in der Breite verrechnet und musste Dielen in der Länge auftrennen. Das geht mit einer geeigneten Säge mit Anschlag sehr gut. Mittlerweile bin ich über diesen Planungsfehler sehr froh, da die Sitzbank dadurch optisch aufgelockert wird. Stufen und Ecken sind immer etwas schwieriger als gerade Ebenen. Aber auch diese können mit  guter Planung und einfachen Mittlen erfolgreich und formschön gebaut werden. Eine vernünftige Kappsäge mit verstellbarem Winkel ist aber eine zwingende Vorraussetzung.

Zum Abschluss sollte die Terrasse geölt werden. Dadurch wird zwar nicht die Haltbarkeit verlängert, zumindest nicht bei hochwertigem Tropenholz, es werden aber Oberflächenrisse minimiert. Ganz verhindern lassen sich einzelne Risse zwar auch durch eine Ölung nicht, es sind aber doch deutlich weniger. Wir haben unser Biomaderas Terrassenöl verwendet. Einfach mit einem Pinsel oder einem Tuch dünn aufbringen. Überschüssiges Öl abreiben. Beim Ölen gilt nicht das Motto "Viel hilft viel!". Überschüssiges Öl wird schwarz und führt zu unansehnlichen Flecken.

Fertige Terrasse

Der Bau der Terrasse brachte viel lehrreiche Arbeit aber auch Spaß und schöne Abende. Das Ergebnis erfreut uns jeden Tag. Die ganze Familie nutzt die Terrasse ausgiebig. Als große Liegefläche, zum Lesen, Spielen und für gemeinsame Mahlzeiten oder Abends für ein Bier oder ein Glas Wein. Das Holz wird auch in der Mittagssonne nicht heiß und fühlt sich morgens und Abends nicht unangenehm kalt an. Das Sonnensegel bietet Sonnen- und Regenschutz.

 

Für Fragen rund um den Terrassenbau und zu nachhaltigem Tropenholz können Sie uns gerne anrufen oder mailen.

 

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